Another year in paradise…

Sylvester habe ich spontan in Berlin verbracht nachdem ich zwar eigentlich auf eine Party in Düsseldorf eingeladen war und sich dann der Gastgeber anders entschied und doch lieber bei seiner Schwester feierte. No comment..

Jedenfalls bin ich, nachdem mein Gastgeber nicht ans Handy ging, am 30.12. abends nach Berlin getuckelt und nachts um 3.00 h meinem Frauchen den Schock ihres Lebens verpasst (sie dachte da kommt nen Einbrecher und hat schonmal den Baseballschläger gesucht). Den Jahreswechsel haben wir dann zu Hause verbracht…das war die beste Idee seit langem!

Nur die Liveübertragung von der Party am Brandenburger Tor hätten wir uns sparen können. Wer kommt eigentlich auf die Idee Paul Potts mit David Hasselhoff im Anschluss zu kombinieren? Vielleicht schreibt mal einer darüber ein Buch! Der Titel könnte lauten: „Deutschland schafft sich ab. Jetzt erst recht!“

So, ich muß jetzt zur Arbeit. Intern habe ich meinen Arbeitsplatz gewechselt und sitze in der Nähe eines Fensters. Das war noch so eine gute Entscheidung! Endlich mal gute Musik und die Leute um mich herum sind auch etwas lockerer. Coool!

…ich will trotzdem wieder nach Hause!

Tamy hat im neuen Jahr auch gleich mal Großes geleistet. Katzi hat nen neuen Baum und Sie hat ihn aufgebaut.

Es weihnachtet sehr…

wieder einmal ist es soweit. Weihnachten steht vor der Tür und das neue Jahr nähert sich mit riesen Schritten. Hätte nicht gedacht, das ich so lange in Düsseldorf sein würde, aber jetzt sind es schon 4 Monate. In 2 Monaten habe ich meine Probezeit hinter mir und noch ein halbes Jahr vor mir (aufgrund meines Jahresvertrags). Weihnachten verbringe ich am Rhein, da mein Jahresurlaub bereits aufgebraucht ist. Schade eigentlich, denn ich wäre gerne nach Hause gefahren, auch wenn ich die letzten Weihnachtsfeiern im Kreise der Familie(n) ein wenig verflucht habe.

Wettertechnisch sieht es diesmal optimal aus für eine weiße Weihnacht. Es liegen noch ca. 10 cm Schnee und es sind noch 5 Tage bis zum großen Tag. Hoffen wir mal das Beste.

Zwischen Naja und Juhu!

So lautet mein Resümee nach 3 Monaten Leben in Düsseldorf. Noch immer kann ich der Stadt nicht allzuviel abgewinnen und jetzt wo der Winter immer näher rückt und man immer weniger unternehmen kann, sogar noch viel weniger. Sicher, Düsseldorf hat auch seine Qualitäten, aber mir fehlt doch so einiges was ich von Berlin her gewöhnt bin. Es ist mir hier einfach zu Deutsch.

Unbemerkt schlich sich im Laufe der Jahre meines berliner Lebens die Charakteristik des Südländisch-muslimisch geprägten Lebensstils ein. Schon witzig, denn viele Dinge die mich in Neukölln genervt haben vermisse ich hier. So beispielsweise der Dreck! Mir ist das hier manchmal viel zu sauber alles. Zudem habe ich hier das Gefühl, das die Menschen nur darauf warten das man etwas falsch macht damit sie einen anmeckern können. Kein Witz, ist mir schon passiert! Wegen einer Lapalie für die in Berlin keiner was sagen würde (ich parkte auf dem Fahrradweg…unbewußt)! Ich wußte es wirklich nicht als ich nachts den Wagen dort abstellte! Frühst nörgelte mich dann ne Oma mit ihrem Drahtesel voll „sie werde das nächste mal das Ordnungsamt rufen!“. Mach doch…alte Schrulle! Nur gut das sie der Wagen auf dem Gehweg, der sich neben mich gestellt hatte, nicht gestört hat, denn der blockierte alles! Aber wahrscheinlich war ich nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Ja, ich war in Düsseldorf…! Vielleicht nicht mehr lange!

Eingelebt

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt!“ (Forest Gump)

…das kann man wohl laut sagen!

Nach gut 1 1/2 Monaten Daueraufenthalt in Düsseldorf habe ich mich nun endlich eingelebt…glaub ich! Es war nicht ganz so einfach, wie man bereits nachlesen konnte.  Mal ganz ehrlich, die Düsseldorfer sind schon ein wenig merkwürdig und so ganz warm werde ich wohl auch nicht mit denen werden. Ich bin halt ein Preusse!

Auf Arbeit läuft es mittlerweile ebenfalls etwas besser. Naja, jedenfalls meckere ich nicht mehr so viel wie in der Anfangszeit. Jedoch sind die Projekte etwas dröge.

Anyway…das Leben besteht ja nicht nur aus Arbeit. Am letzten Wochende habe ich mein Training für den Camino di Santiago di Compostella aufgenommen. Damit ist der Jakobsweg gemeint!  2012, so ist jdenfalls der Plan gehe ich mit Vaddern auf den berühmten Pilgerweg. Nur für´s Protokoll, das war nicht meine Idee (hätte allerdings von mir sein können!).

Um nicht gleich in der ersten Woche die Segel zu streichen und weil ich sowieso nicht weiß was ich an den Wochenenden machen soll, habe ich beschlossen von jetzt an zu wandern. Letzten Sonntag  waren es ca. 20 km. Allerdings habe ich mich dabei völlig verausgabt. Ich würde ja sagen “ Nie wieder“ allerdings gehört das wohl zum Tagesgeschäft eines Pilgerers. Oje..

Kartoffelsuppe mit Würstchen…

Sicher fragt man sich zurecht, was daran so toll sein soll!? Nichts… Es sei denn man macht sie sich zum ersten mal selber! Ich bin nun mal kein Tim Mälzer und in meinem bisherigen Leben konnte ich bis auf Chili nicht wirklich viel selber machen ( Chili mache ich im übrigen auch nur mittels Knorr bzw. Maggi Tüte)!

Jetzt beginne ich in die mysteriöse Welt der Selbstversorgung einzusteigen und Kartoffelsuppe ist schon einmal mein bisheriger Hochpunkt.

Guten Appetit.