One Week

Letzte Woche hatten Tamy und ich Urlaub. Ursprünglich wollten wir ja nach Polen an die Ostsee fahren und  entspannen, aber mehr als ein Wochenende in Meckpomm zum Kajak fahren ist es dann doch nicht geworden. Stattdessen wurde endlich mal die Küche renoviert….Komplett! Gott die hatte das aber auch nötig!

Bei unserem kleinen Kajakausflug, den wir i.d.R. einmal jährlich unternehmen, keimte im Anschluss die Idee auf, man könnte doch mal einen Kajakurlaub in Schweden oder Norwegen planen. Schon standen wir tags darauf in einem bekannten Outdoorladen und grabbelten die Bücher in Sachen Kajakurlaube durch. 2013 soll gestartet werden (nächstes Jahr ist leider kein Platz mehr in meinem Terminplaner frei, aufgrund des Jakobsweges).

Wer vorhaben sollte selbst einmal eine Kajaktour in Meckpomm  zu machen, dem sei dieser Laden hier empfohlen: www.kanatu.de

Endurowandern…

War das ein irrer Tag! Ich bin gestern mit meinem Bike Autobahn Richtung Dresden gefahren. Abfahrt Halbe/Teupitz fuhr ich in Richtung Teupitz und vor Ortseingang links rein (hinter der Tankstelle!). Nach kurzer Zeit kam ich dann auf einen Schotterweg, welcher sich mit einzelnen Sandpassagen abwechselte. Kurzum, ich habe meine erste richtige Endurowanderung hinter mir. Ich bin glücklich… Nicht ganz so glücklich bin ich über die Rechnung von KTM für die 15.000er Inspektion. 569,- € (inkl. HU + AU) fand ich dann aber doch schon recht heftig. Naja, den Urlaub habe ich ja eh schon abgehakt für dieses Jahr!

Anyway! Ich glaube gestern hätte man mir das Grinsen aus dem Gesicht prügeln müssen.

Offroadtraining

…schon lange habe ich mich mit dem Gedanken herumgeschlagen ein Offroadtraining mit meiner dicken Kati zu absolvieren. Letztes Wochenende war es dann soweit. Vom 11. – 13. Juni bekam ich Fahrstunden in der Jens Scheffler Offroadschule. Leider war ich das einzige Dickschiff, das sich angemeldet hatte. Und so mußte ich mit meiner 200 kg schweren Kiste mit den kleinen 100 kg KTM´s, Betas, Husabergs, etc. im Gelände mithalten.

Am ersten Tag hieß es dann auch gleich einen Berg zu erklimmen, was sich nicht unbedingt als Schwierig erwies. Blöderweise war der Abstieg etwas haariger. Und so kam es das ich mich das erste Mal auf die Nase legte und mir den linken  Daumen überdehnte.

Am zweiten Tag dann wurde das Kurven fahren im Gelände geübt. Das half mir persönlich besonders viel. So konnte ich nun mit den kleineren Maschinen zwischen den engen Wald-Trails gut mithalten.

Der dritte Tag brachte dann fahren im Tiefsand (wo ich mich mal wieder hinlegte) und das Springen als Neuerung. Auch das Fahren über Baumstämme, Autoreifen und Bahngleise/-schwellen wurde ausgiebig trainiert.

Am Ende bleibt mir nur zu sagen, das ich jetzt kein Problem mehr damit habe den sicheren Asphalt der Straße mit einer Sand- oder Schotterpiste zu tauschen und freue mich sogar schon darauf.

Bei der Rückfahrt vom Training überholte mich noch ein Auto, deren Insassen mich mit Dauergrinsen auf der Autobahn musterten. Am Heck klebte dann ein  KTM Aufkleber und nach kurzem respektvollem Gruß ging es den Weg heimwärts die Wunden lecken.

Fazit: Mehrere blaue Flecken, gestauchter Daumen, geprellte Wade, Blasen an Hand und Fuß und Muskelkater ohne Ende. Aber ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß!

Hier noch der Link zu der Internetseite von Jens Scheffler, für alle die es mir gleich tun wollen.

TKC80

Ich habe wirklich lange überlegt welchen Reifentyp von welcher Firma ich mir als nächstes draufziehen lassen soll. Es ist nicht so ganz einfach wenn man in einer Großstadt lebt, in der City(West) arbeitet, gerne auch mal unbefestigte Pfade befahren möchte und nicht zu vergessen…verreisen will! Die letzten Schlappen waren eigentlich nicht schlecht und hielten insgesamt fast 15.000 km. Ja, Ja, ich weiß! Manch einer denkt jetzt: Wie geht das denn? Die Antwort ist einfach: Ich weiß es auch nicht! Zumal der Vorderreifen platter war als das Hinterrad. Anyway!!!

Nach langem Rätselraten und hin und her, entschied ich mich für den Continental TKC80. Nach Angabe der Zeitschrift Motorrad Abenteuer ist dieser immer noch die Eierlegende Wollmilchsau unter den Bereifungen. Keine Ahnung was mein Mechaniker (Horstmann in der Hertzbergstraße 13; 12055 Berlin) gemacht hat, aber heute morgen bin ich so entspannt wie noch nie zur Arbeit getuckelt. Endlich leidet die Maschine nicht mehr unter dem berühmten Schieberuckeln und man kann sogar mal konstant 40 km/h fahren ohne ständig das Gas auf und wieder zuzudrehen. Ich bin begeistert!

Erste Offroaderfahrung

War das eine spannende Angelegenheit, als ich mit Tamy im Norden von Berlin über ´ne Sandpiste tuckelte. Und wieder viel mir auf, wie wenig Erfahrung ich auf diesem Terrain habe. Also werde ich in den kommenden Wochen den Versuch unternehmen, meinen Wissensstand auf diesem Gebiet zu erweitern. Mal sehen wie oft ich den Abflug probe bevor ich kapiere, das ein Dickschiffkurs bei einer Enduroschule sein Geld wert ist!